Pokal: FC Neuhadern 8 - 1 FC Teutonia
Mittwoch, 9. Oktober 2019 bei Schwere-Reiter Str. 13, 80637 München
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Der Spielbericht

Pokal-Aus im Achtelfinale gegen Kreisligaspitzenreiter!

Nachdem in den ersten beiden Runden unsere Zweite mit ein paar Ergänzungsspielern aus der Ersten erfolgreich in Runde drei kamen, brachte uns das Freilos direkt in Runde Nummer vier.

In der vierten Runde und gleichzeitig im Achtelfinale wartete ein richtig schwerer Brocken auf den FCT. Der FC Neuhadern ist aktuell in der Top 2 der Kreisliga und will am kommenden Wochenende an die alleinige Spitze. Bereits in Vorberichten wurden einige Stimmen laut, die besagten, dass das Team extrem spielstark und eine enorme individuelle Klasse haben würde. Dies bestätigte sich wiederum am gestrigen Abend.

Mit dem Vorwissen einem enorm starken Gegner gegenüber zu stehen, fragten sich die Teutonen wie sie das Spiel am Mittwochabend bei Flutlicht angehen sollten. Zunächst dachte man an eine defensive Variante, bis man schlussendlich beschloss offensiv und mutig zu agieren, um zu sehen wo man aktuell wirklich steht.

Hier die Startelf: Radlegger (TW), Lörch, Wisskirchen, Hodzic (C), Kallabis, Macias de la Rosa, Deis, Bierig, Wolf, Grob und Jakob

Auf der Bank fanden sich folgende Spieler ein: Dankesreiter, Fuchs und Freimuth 

Das Spiel entwickelte für Kreisklassenverhältnisse ein unglaublich hohes Tempo von Beginn an. Beide Teams  nahmen sich nicht viel, liefen hoch an und spielten mutig sowie spielfreudig nach vorne. Die Teutonen erkannten in diesem Rahmen schnell, dass jeder unsauber verarbeitete Ball, egal ob erster Kontakt oder Passspiel konsequent bestraft wurde. So tat man sich insbesondere in den Anfangsminuten unfassbar schwer Gleichschritt zu ziehen. Fehler wurden sofort bestraft. Das 1:0 erfolgte früh in Minute vier und in Minute 12 und 19 erfolgten gleich zwei weitere Tore.  Damit stand es bereits vorzeitig 3:0 für den Gastgeber aus Neuhadern. Die meisten Situationen wurden oftmals durch eigene Fehler im hohen Tempo eingeleitet.

Beim Aufwärmen zeichnete sich bei unserem Tormann Radlegger bereits erste muskuläre Probleme ab, die wiederum zu einer Zerrung im Oberschenkel führte. Keeper Radlegger ersetzte unsere zweiten Tormann Jeske (der gestern Geburtstag feierte – alles Gute noch an dieser Stelle nachträglich). Radlegger wurde mehrfach im Spiel und in der Halbzeitpause behandelt und beendete mit Schmerzen sowie sehr eingeschränkt das Spiel über die vollen 90 Minuten. In bis zu vier Fällen sah unser Schlusslicht sehr unglücklich aus, was auf die muskuläre Verletzung zurück zu führen war. Dennoch zeigte eine kämpferische Leistung und parierte ein paar Bälle herausragend im eins gegen eins.  Wir wünschen an dieser Stelle eine gute Genesung und bedanken uns, dass er sich trotz der Schmerzen für das Team so eingesetzt hat.

Nachdem 3:0 zur Halbzeit rappelten sich die Teutonen nochmal auf und wollten mehr zeigen, als sie bisher geleistet hatten und sich vor allem mit mindestens einem Tor verabschieden, wenn man hier schon ausscheiden sollte. Diese Pläne wurden unmittelbar mit dem 4:0 nach Anpfiff zu Nichte gemacht. Ein erneuter Fehler im Aufbau wurde bitter bestraft.

Erstaunlich für die Teutonen war, dass diese trotz des Rückstandes weiterhin versuchten, das Spiel nach vorne zu steuern. Einige Kombinationen mit schnellen Zuspielen brachten durchaus die Männer aus Neuhadern auf den Prüfstand. Leider kam es zu selten zu Torchancen nach diesen Angriffen und damit blieb das Tor lange aus.

Besonders die beiden aufblühenden Spieler Bierig und Grob fanden Gefallen an der Herausforderungen an diesem starken Gegner und setzten immer wieder mutige Aktionen nach vorne und setzten sich mehrmals erfolgreich im eins gegen eins durch. So war es auch Grob, der in Robbenmanier von rechts rein zog und mit seinem Linken auf 5:1 verkürzte. Für mehr Torgefahr reichte es bei den Teutonen am heutigen Tag nicht mehr. Selbst der Elfmeter zu Gunsten der Teutonen wurde vergeben.

Das Endergebnis 8:1 fiel deutlich höher aus, als es hätte sein müssen. Neuhadern zeigte fußballerisch ein großartiges Spiel und ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel, wer am gestrigen Abend in das Viertelfinale einziehen würde.

Aus Sicht der Teutonen bewertete man die Situation insgesamt anders:

Es war eine Chance sich gegen ein besseres Team zu beweisen und in einem der besten Trainings der Welt (Spiel mit hohen Tempo unter Wettkampfbedingungen) sich weiter zu entwickeln. Die Viererkette um Kapitän Hodzic wurde ständig aufs Neue geprüft und konnte sich super einstimmen für die schwereren Aufgaben in den kommenden Ligaspielen.

Zudem lernte das Team um Trainer Stiegler wie wichtig die eingeforderten ersten Kontakte und die saubere sowie schnelle Weiterverarbeitungen jeder einzelner Aktionen ist.

Kopf hängen lassen? Nein! Auf gar keinen Fall. Auch wenn das Ergebnis hoch zu Gunsten von Neuhadern ausfiel, müssen sich die Teutonen nicht schämen für ihre Leistung. Sie spielten frech mit und konnten dabei als Team einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung nach vorne machen. 

Dem FC Neuhadern wünschen wir für den weiteren Pokalwettbewerb, sowie für das kommende Spitzenspiel am Wochenende alles Gute und hoffen sehr, sich ein weiteres Mal gegen diesen Gegner messen zu dürfen. Das Spiel hat Spaß gemacht!

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