FC Teutonia München – TSV Dachau 1865 II 0:0
Am Sonntag, den 30. August, empfing der FC Teutonia München die zweite Mannschaft des TSV Dachau 1865 in der Teutonenkampfbahn. Vor 115 Zuschauern war bereits vor dem Anpfiff einiges geboten: Einlaufkinder begleiteten die Mannschaften auf den Platz und erstmals sorgte ein Stadionsprecher für den passenden Rahmen rund um die Partie.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Begegnung. Teutonia fand gut in die Partie, stand defensiv sicher und versuchte immer wieder, sich spielerisch Möglichkeiten zu erarbeiten. Auch Dachau hielt dagegen, sodass sich über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Die ganz großen Torchancen blieben zunächst aus und so ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie zunehmend Fahrt auf. In der 63. Minute bot sich Teutonia nach einer guten Pressingsituation die große Chance zur Führung: Nicolas Castagné kam zum Abschluss, setzte den Ball jedoch am leeren Tor vorbei.
Nur wenige Minuten später folgte die nächste Großchance. Louis Wackershauser tauchte in der 69. Minute im Eins-gegen-Eins vor dem Dachauer Torhüter auf, der den Abschluss jedoch stark parierte.
Teutonia versuchte in der Schlussphase mit mehreren Wechseln noch einmal neue Impulse zu setzen. Besonders Sven Möller sorgte unmittelbar nach seiner Einwechslung in der 86. Minute für Gefahr: Mit seinem ersten Ballkontakt nahm er den Ball direkt und zwang den Dachauer Torhüter mit seinem Direktschuss zu einer starken Parade. Beinahe wäre der Joker damit unmittelbar zum Matchwinner geworden.
Bis zum Schlusspfiff versuchte Teutonia, den entscheidenden Treffer zu erzielen, konnte seine Möglichkeiten an diesem Tag aber nicht nutzen. So blieb es nach 90 Minuten beim 0:0.
Fazit: In einer über weite Strecken ausgeglichenen und umkämpften Partie hatte Teutonia insbesondere in der zweiten Halbzeit die Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Defensiv stand die Mannschaft stabil, vorne fehlte an diesem Tag lediglich die letzte Konsequenz. Am Ende steht ein Punkt – mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit wäre auch der Heimsieg möglich gewesen.