Das Spitzenspiel der A-Klasse 2 führte den FC Teutonia München II zum FC Hochbrück. Die Gäste reisten als makelloser Tabellenführer mit 18 Punkten und einer Torbilanz von 39:1 an. Auch Hochbrück lag mit 18 Punkten gleichauf auf Platz zwei. Für Teutonia ging es darum, die Tabellenführung gegen einen direkten Konkurrenten zu verteidigen. Hochbrück hatte nach einem holprigen Saisonstart mit einer 2:4-Niederlage gegen Eintracht München nur noch Siege geholt, meist deutlich.
Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Initiative und ließen Teutonia kaum in den Rhythmus kommen. Die Gäste standen zunächst kompakt, fanden im Spielaufbau aber zu selten Lösungen. Nach einem Fehler im Spielaufbau brach Hochbrück den Bann: In der 33. Minute traf Onur Cetin zum 1:0. Zehn Minuten später erhöhte Önder Ötkün nach einem erneuten Ballverlust im Spielaufbau der Teutonen auf 2:0 (43.). Kurz darauf entschied der Schiedsrichter nach einem Foul im Strafraum richtigerweise auf Elfmeter, den Georgica Chiata zum 3:0-Pausenstand verwandelte (45.). Besonders die beiden Tore kurz vor der Halbzeit waren für Teutonia sehr ärgerlich.
Nach dem Seitenwechsel stellte Teutonia um und erreichte deutlich mehr Stabilität. Klare Chancen auf den Anschlusstreffer blieben jedoch Mangelware. Teutonia war nun die Feldüberlegene Mannschaft, allerdings verteidigte Hochbrück den komfortablen Vorsprung sehr diszipliniert. Torhüter Eddy, der beste Teutonen-Spieler der Partie, hielt zwar einen Elfmeter, die anschließende Ecke wurde aber nicht konsequent verteidigt, und das 4:0 durch Eren Oral (87.) war die Folge. Kurz darauf wurde es noch einmal deutlicher: Georgica Chiata erzielte in der Nachspielzeit (90.+3) mit seinem zweiten Treffer den 5:0-Endstand.
Teutonia München II verlor das Spiel deutlich. Die Höhe der Niederlage ist klar verdient. Mannschaft und Trainerteam zeigten die schwächste Leistung der bisherigen Saison ausgerechnet im wichtigsten Spiel. Hochbrück war im Zweikampf und im Pressing die präsentere Mannschaft und nutzte die entscheidenden Momente konsequent. Die Offensive von Teutonia fand zu selten Räume und im Spielaufbau wurden zu viele Fehler gemacht, die Hochbrück eiskalt bestrafte.