FC Teutonia 4 - 2 ESV München- Ost
Montag, 8. April 2019 bei Schwere-Reiter Str. 13, 80637 München
  • Der Spielbericht

Der Spielbericht

Mit einem verdienten 4:2-Erfolg über den ESV München-Ost eroberten unsere Mädels die Tabellenspitze. Gute Gäste bringen Geschenke mit - der ESV hatte zwei dabei. Das erste packten die Eisenbahnerinnen bereits nach einer Minute aus: Eine scharfe Ecke lenkte die Innenverteidigerin äußerst unglücklich ins eigene Tor. Die Führung beflügelte die Schwarz-Gelben sichtlich: Es wurde kräftig angeschoben, konsequent nachgesetzt, immer wieder die freie Mitspielerin gesucht und gefunden, und die hoch stehende Verteidigung war eine Mauer. Ein Sonderlob gebührt Saadet, die sich mächtig reinhaute und zwei, oft sogar drei Verteidigerinnen auf sich zog. Trotz körperlicher Unterlegenheit eroberte sich die Goalgetterin zahlreiche Bälle. Daraus resultierte auch das 2:0, als die gegnerische Verteidigung den Ball gegen die quirlige Stürmerin wieder einmal nicht wegbrachte. Darüber hinaus öffnete Saadet immer wieder Räume, in die Theresa, Mia und Johanna stoßen konnten. So auch beim 3:0 kurz vor der Pause, als Mia auf rechts viel Platz hatte, vors Tor flankte, wo am langen Pfosten Saadet goldrichtig stand. Zuvor hatten sich die Mädels bereits Chance um Chance erspielt - eine perfekte erste Halbzeit, die Gäste waren mit drei Treffern gut bedient.

Der zweite Durchgang brachte zunächst keine weltbewegenden Neuerungen, es schien nur eine Frage der Zeit, wann das 4:0 fallen würde - es fiel aber nicht, mehrmals lag die Latte zu tief. Stattdessen klingelte es plötzlich auf der Gegenseite. Die '10', die uns schon im Hinspiel das Leben schwer gemacht hatte, setzte zu einem mächtigen Solo an, holte sich zweimal den bereits verlorenen Ball wieder zurück und nagelte ihn aus kürzester Distanz ins Kreuzeck. Und plötzlich war der ESV wieder da - die unheimlich schnellen Stürmerinnen begannen zu wirbeln. Es war Zeit für das zweite Geschenk. Der Gästetrainer wies seine Torhüterin an, den Ball sofort nach vorne zu befördern. Die Keeperin befand sich zu diesem Zeitpunkt allerdings an der Seitenauslinie (!). Der Ball landete auf Höhe der Mittellinie bei Theresa, die noch ein paar Schritte machte, das leere Tor anvisierte, trocken abzog und aus der Distanz auf 4:1 stellte. Das wars dann allerdings mit den Großzügigkeiten, von nun an galt frei nach Vergil: "Ich fürchte die ESVler, auch wenn sie Geschenke bringen." Die Bälle rollten immer öfter gefährlich auf Laras Tor zu - und tatsächlich gelang wie im Hinspiel sieben Minuten vor Schluss der zweite Treffer. Nur wenige Sekunden später wurde es im Strafraum noch einmal extrem brenzlig, mit vereinten Kräften warfen sich unsere Mädels in die Schusschancen der Gegnerinnen. Das war der Wendepunkt - als wäre nichts geschehen, schwappte das Geschehen wieder auf die andere Seite. Ein paar Ecken, noch eine dicke Chance für Mia und dann war der Sieg unter Dach und Fach. Statt Tränen wie beim Hinspiel diesmal ausgelassene Freude über den gelungenen Coup - eine große Mannschaftsleistung, alle dürfen zu Recht stolz sein!

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