TSV Milbertshofen 11 - 2 FC Teutonia
Samstag, 27. Oktober 2018 bei TSV Milbertshofen
  • Der Spielbericht

Der Spielbericht

Es ist Samstag, der 27. Oktober in diesem so außergewöhnlich warmen Herbst. Auch heute wieder hat es 25 Grad und nichts als Sonne –  leider jedoch nur in Tunesien, wo Erfolgstrainer Tobi bis gestern noch an der Taktik für heute feilte. In München hingegen: 5 Grad, Regen. Fußballwetter einmal anders. Ob Tobi sich da zurück an den Strand sehnt? Egal, die Jungs sind gut drauf und heiß auf‘s Spiel. Gegen Milbertshofen hatte es zuletzt eine herbe Niederlage gegeben, kaum zu glauben nach den zuletzt ausnahmslos so erfolgreichen, teilweise klar dominierten Spielen.

Anpfiff, es geht gleich gut los, die Teutonen stürmen nach vorne, Ecke. Ins Toraus vom eigenen Mann, gleich nochmal das Ganze: Torchance Basti, aber gehalten. Der Milbertshofener Torwart macht unmissverständlich klar: wer heute an ihm vorbeikommen will, muss sich etwas Besonderes einfallen lassen. Dann die erste kleine Unaufmerksamkeit im Mittelfeld, Milbertshofen stürmt auf´s Tor zu und schließt eiskalt ab zum 0:1, nicht zu halten. Nach etwas Hin- und Her kurz vor dem Tor der Teutonen bekommt Noah den Ball, sprintet los, an zwei Gegenspielern vorbei und kommt zum Abschluss, der jedoch leider mit lauten Knall vom rechten Pfosten abspringt. Schade, macht aber klar: hier spielen heute zwei Teams auf Augenhöhe. Kurz darauf kommt Milbertshofen durch, Leon hält stark, sieht sich beim Nachschuss jedoch allein drei Milbertshofenern gegenüber: das 0:2. Die Teutonen geben nicht auf, Clark mit schönem Schuss, jedoch gehalten vom starken Schlussmann der Heimmannschaft. Danach versucht es Benno, auch gehalten. Teutonia jetzt am Drücker, dann aber ein klassischer Konter, und auf einmal steht es 0:3. Das nervt den ein oder anderen Teutonen, die Abwehr jetzt kurz nicht auf der Höhe, starke Hereingabe von rechts und mit viel Glück für Teutonia rutscht der einschussbereite Milbertshofener Stürmer am Ball vorbei. Direkt danach eine 4 zu 1 Situation direkt vor Leon, aber Benno kommt herangestürmt und klärt. Stark. Das gibt Selbstvertrauen, und so überrascht es nicht, dass es Benno ist, der nur eine Minute später erfolgreich den Milbertshofener Torwart überwindet zum 1:3. Jetzt geht ein Ruck durch den FC Teutonia, die Abwehr steht wieder, und kurz darauf gibt es ein echtes Highlight: Melvin halbhoch auf Max, der überragend Volley abschließt zum 2:3. Es ist jetzt ein offener Schlagabtausch, das Spiel kann in beide Richtungen kippen. Das tut es kurze Zeit später auch, leider nicht im Sinne der Teutonen: ein starker Milbertshofener setzt sich durch, wird nicht stark genug attackiert und schließt ab, es steht 2:4. Direkt danach ein Fernschuss zum 2:5. Fast gleich noch das 2:6, aber Melvin lässt sich einfach nicht abschütteln und verhindert Schlimmeres. Der Torschuss der Teutonen wird gehalten, danach geht es schnell: Ballverlust im Mittelfeld, Chance, Tor: 2:6. Kurz vor der Halbzeit noch einige Chancen für Clark, Benno und Noah, aber nichts davon ist stark genug, um am Torhüter vorbeizukommen. Zur wegen des Starkregens auf zwei Minuten verkürzten Halbzeit steht es also 2:6, das Spiel war jedoch viel ausgeglichener, es hat einfach an ein paar Stellen der eine Schritt gefehlt, ein wenig die Körperlichkeit und vielleicht auch das Quäntchen Glück. In der zweiten Halbzeit zerfiel es dann ein wenig, es ist nicht leicht, so einem deutlichen Rückstand hinterherzulaufen, während zugleich bei Milbertshofen alles immer leichter von der Hand ging. Ein paar Chancen konnte man sich noch erspielen, es sprang jedoch nichts Zählbares mehr dabei heraus, während auf der anderen Seite Milbertshofen fast im Minutentakt gefährlich vor Leon auftauchte, der manches, aber nicht alles verhindern konnte. So stand es am Ende 2:11, eine Niederlage, die, so deutlich das klingt, durchaus nicht unbedingt vorherzusehen war zum Ende der starken ersten Halbzeit. Positives zum Schluss: es war ein sehr faires Spiel, keine Fouls und keine strittigen Szenen. Und für den FC Teutonia könnte sich dies im Nachhinein noch als ein besonders wertvolles Spiel erweisen. Denn was kann man schon lernen aus einer Serie von ungefährdeten 14:1 Siegen? Jetzt hat Tobi genug zu analysieren, zu erklären und zu verbessern, zugleich aber auch zu loben, denn es war wahrlich nicht alles schlecht, was unsere kleinen Teutonen heute gezeigt haben. Und beim nächsten Mal knacken wir die Milbertshofener, ganz bestimmt ;-)

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