FC Teutonia 8 - 5 FC Hertha München
  • YK8A9912
  • YK8A9834
  • YK8A9995
  • YK8A9808
  • YK8A9823
  • YK8A0003
  • YK8A9913
Sonntag, 15. April 2018 bei Schwere-Reiter Str. 13, 80637 München
  • Der Spielbericht
  • Die Fakten
  • Die Bilder

Der Spielbericht

Endlich wieder Heimspiel. Und dem Anlass gerecht werdend, sahen die Zuschauer heute ein feuriges Hin und Her mit dem verdienten Ende für die Gastgeber.

 Wie das Spiel laufen sollte, zeigte gleich die Anfangsminute. Die Jungteutonen versuchten es mit gepflegter Spielanlage, der die Herthaner nur eisernen Willen und ihren pfeilschnellen Stoßstürmer entgegenzusetzen hatten. Dieser luchste mit der ersten Szene einem der unseren den Ball ab, marschierte unaufhaltsam Richtung Tor und scheiterte in dieser ersten Szene noch an Keeper Moritz B. Doch danach kannte das Spiel erstmal nur noch eine Richtung. Ballstaffette über Ballstaffette rollte in Richtung der Gäste und Chancen gab es nicht im Minuten- sondern fast im Sekundentakt. Den ersten Saisontreffer konnte Leo markieren. Severin stand in guter Schussposition, sah den noch besser postierten Leo und spielte diesen millimetergenau an. Leo, mit dem Rücken zum Tor, drehte sich intuitiv nach innen und spitzelte den Ball am Hertha-Keeper vorbei. Und auch beim zweiten Tor hatte Leo seine Füße im Spiel. Seine exakte Eckballflanke verwertete Max akrobatisch mit einer eingesprungenen Hacke (normalerweise das schönste Tor des Tages, aber warten Sie ab, was beim 4:3 passiert!). Die zweite Nachlässigkeit in der Abwehr ging nochmal gut, da Moritz B. einen scharfen Flachschuss sauber raustauchte und mit dem Glück des Tüchtigen an den Pfosten lenkte. Die zahlreich ausgelassenen Chancen können aus Platzgründen nur gestriffen werden, erwähnt sei ein Wembley-Lattentreffer von Paul B. (der zurecht nicht als Tor gegeben wurde), ein Pfostenknaller von Severin und diverse Aktionen von Levi, der sich heute offenbar vorgenommen hatte, den Ball persönlich über die Linie zu tragen und deshalb ein ums andere Mal eine gute Schussposition ausließ. Das 3:0 durch Leo war  logische Konsequenz der drückenden Überlegenheit, wenngleich bei diesem Treffer auch ein bisschen Glück im Spiel war. Severin hatte Leo wieder mustergültig freigespielt, dessen Schuss wurde von einem Abwehrspieler geblockt, sprang aber direkt Leo an den Rücken und von dort über den Keeper ins Tor. Das 3:1 im direkten Gegenzug schien da zunächst Ergebniskosmetik, doch noch vor der Pause kamen die Gäste durch ihren pfeilschnellen 11’er zum Anschlusstreffer. Die Überlegenheit der Teutonen spiegelte sich im Halbzeitergebnis deshalb nur unzureichend wieder und so blieb es spannend.

Spannend auch deshalb, weil der bereits erwähnte 11’er kurz nach der Pause sogar den Ausgleich schaffte, das dritte Gegentor, das nach dem selben Muster fiel. Doch Moritz Z. antwortete prompt mit dem Tor des Tages. Der Ball flog nach Flanke von Paul B. als Kerze durch den Strafraum, Moritz nahm ihn humorlos volley und knallte ihn rein. Perfekte Schusstechnik, Hilfsausdruck! Aber der 11’er der Gäste hatte ebenfalls noch nicht genug, erzielte kurz danach den neuerlichen Ausgleich.

Gut, dass die Teutonen nun ihre Chancen besser verwerteten. Nach Flanke von Maxi G. prallte der Ball Severin vor die Füße, der den starken Hertha-Keeper intelligent überlupfte und auf 5:4 stellte.

Das 6:4 durch Leo war dann eigentlich eine Kopie des ersten Treffers, wieder hatte Severin den gut freigelaufenen Leo schön bedient und dieser überlegt am Keeper vorbeigelegt. Und wie sich die Bilder gleichen. Der 11’er verkürzte im Vollsprint auf 6:5, ein beruhigendes Zwischenergebnis sieht anders aus. Beim 7:5 trug sich dann Maxi G. in die Torschützenliste ein. Paul B. hatte den Ball elegant durch das Mittelfeld getrieben, quer zu Severin gepasst, der den Torschützen bediente. Maxi brauchte zwar zwei Versuche, aber drin ist drin. Mit dem 8:5 war das Spiel dann endgültig entschieden. Severin hatte den Ball in den Strafraum geschaufelt, Maxi G. stiegt zum Kopfballduell gegen den Keeper hoch, verlor dieses zwar, doch der Keeper konnte den Ball nur vor die Füße von Moritz Z. fausten, der erneut trocken abschloss.

Fazit: Ein wilder Schlagabtausch endete mit einem hochverdienten Sieg der Teutonen, die sich das Leben durch eine fahrlässige Chancenverwertung und erhebliche Abwehrprobleme unnötig schwer machten. Das Ergebnis gibt die Überlegenheit der Teutonen deshalb auch nur unzureichend wieder.

 

Tore: Leo (3), Moritz Z. (2), Max, Severin, Maxi G.

Assists: Severin (5), Leo, Paul B., Maxi G.

Scorerpunkte: Severin (6), Leo (4), Moritz Z. (2), Maxi G. (2), Max, Paul B.

Die Fakten

Aufstellung: Moritz B. 32, Max J. (C) 7, Moritz Z. 19, Maxi G. 9, Severin B. 25, Paul B. 22, Leo L. 11.

Auswechselspieler: Levi H. 10.

Schiedsrichter: Valentin

Die Bilder

Startseite » Jugend » (U10) E4-Junioren » Ergebnis: FC Teutonia 8 - 5 FC Hertha München
Sponsoren