TSV München Milbertshofen 5 - 4 FC Teutonia
Samstag, 13. Oktober 2018 bei Trainingsgelände Milbertshofen
  • Der Spielbericht

Der Spielbericht

Noch nie hatten unsere Jungs gegen die Nachbarn aus dem Norden gewonnen. Und auch heute klappte es leider nicht, obwohl die Jungs so dicht am Erfolg waren wie nie.

Die Teutonen legten los wie die Feuerwehr. Druckvoll unterbanden sie das Aufbauspiel der Gastgeber und kamen in den Anfangsminuten mehrfach vielversprechend vor deren Tor. Moritz Z. erzielte dann auch die hochverdiente Führung. Nach dem Eröffnungspass von Quirin spazierte er über das ganze Spielfeld und ließ dem Keeper mit kraftvollem Flachschuss keine Chance. Und auch im Anschluss war Teutonia zunächst das klar bessere Team. Mit einem Glückstreffer der besonderen Art kippte das Spiel dann jedoch leider urplötzlich. Der Milbertshofener Torwart bolzte einen Ball mehr oder minder blind nach vorne. Quirin antizipierte an sich richtig, verschätzte sich aber in der Höhe und so fand der Ball direkt ins Tor. Dieser Treffer verunsicherte die Jungteutonen und brachte sie um ihr bis dahin so überzeugendes Konzept. Und so machten sie es den Gastgebern nun all zu leicht, zum Torabschluss zu kommen, obwohl deren Spielsystem durchschaubar war und lediglich aus langen Bällen und satten Schüssen bestand. Zwei der Letzteren und zwei kapitale Abwehrfehler später stand es deshalb 1:5, ein Halbzeitstand, der die fußballerischen Ansätze der beiden Mannschaften ins ad absurdum führte.

Und auch nach der Halbzeit brauchten die Teutonen ein paar Minuten bis sie sich wieder sammelten. In diesen Minuten hatten sie es Quirin zu verdanken, der nach seiner durchwachsenen ersten Hälfte jetzt die Weltklasseparaden im halben Dutzend zeigte. Mit dem starkem Keeper im Rücken und den ersten vielversprechenden Offensivaktionen, initiiert in dieser Phase von Leo, kehrte dann das Selbstbewusstsein zurück. Zwei Mal Leo und zwei Mal Paul B. scheiterten bei guten Aktionen am Keeper des TSV oder verzogen leicht. Beim dritten Versuch klappte es aber für Paul B., der nach Pass von Levi im Nachschuss erfolgreich war und den Anschlusstreffer markierte. Und gleich darauf gelang Paul der Doppelpack, diesmal nach Traumpass von Severin, den Paul cool über den herausstürzenden Keeper lupfte. Die Teutonen erhöhten den Druck nun weiter, die Milbertshofener Abwehr musste Schwerstarbeit verrichten, nach vorne fanden die Gastgeber nicht mehr statt. Nach Lupferpass von Severin schaffte Maxi G. mit letztem Einsatz und seiner Fußspitze tatsächlich das 4:5. Doch leider waren da bereits weite Teile der Spielzeit verstrichen. Die Jungs rannten nun wie wilde Stiere nach dem 5. Treffer, doch der wollte einfach nicht fallen. Kurz nachdem Severin mit strammen Schuss das Tor nur um Zentimeter verfehlt hatte, pfiff der Schiri leider ab.

Fazit: Dieses Spiel hätte nicht verloren werden müssen. Doch mangelnder Durchblick in den 20 Minuten vor der Halbzeit und ein schlecht gelaunter Fußballgott verhinderten heute den verdienten Sieg bzw. Punktgewinn.

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