SpVgg Thalkirchen 3 - 2 FC Teutonia
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Samstag, 16. Juni 2018 bei Gaißacherstr. 8
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Der Spielbericht

Irgendwann reißt jede Siegesserie und so wie das Spiel heute lief, sollte es wohl einfach so sein.

Das Spiel begann mit einer souveränen Vorstellung der Teutonen. In den ersten Minuten ließen sie den Hausherren kaum Zeit zum Atemholen und spielten sich einige hochkarätige Chancen heraus, u.a. prüfte Severin das Lattenkreuz. Dass beim 1:0 die Mithilfe eines Gegenspielers vonnöten war, der einen Eckball von Max unbedrängt ins eigene Tor köpfte, passt im Nachhinein zu diesem Spiel. Denn kurz nachdem Moritz Z. einen Kopfball aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbrachte, kamen die Gastgeber erstmals gefährlich aus ihrer eigenen Hälfte. Mit drei blitzsauberen Pässen spielten sie ihren Mittelstürmer frei, der Quirin keine Chance ließ. Dieses Tor brachte die Jungteutonen aus dem Takt. Fortan hatten die Thalkirchner mehr vom Spiel. Mit konsequenter Abwehrarbeit hielten sie die Teutonen vom eigenen Kasten fern, wenn doch mal einer durchkam konnten sie sich auf ihren starken Torwart verlassen. Das 2:1 für die Hausherren war da nur logische Konsequenz. Erst nach diesem Gegentreffer fassten sich die Teutonen endlich wieder ein Herz, Max prüfte mit einem Fernschuss nochmal die Latte, doch spielerisch blieb die Mannschaft heute einiges schuldig.

Nach dem Wiederanpfiff vergab zunächst Thalkirchen die große Chance auf das 3:1, doch der Ball hoppelte vorbei. Jetzt endlich zeigte sich auch wieder Teutonia, doch echte Torgefahr gegen die 6’er-Abwehrkette der Gastgeber entstand nur nach Ecken. Beim dritten Kopfballversuch nach Ecke von Severin traf Moritz Z. dann endlich nicht nur den Keeper oder den Innenpfosten, sondern zum Ausgleich ins Tor. Danach war Teutonia die optisch bessere Mannschaft, doch es blieb dabei, dass aus dem Spiel heraus zu wenig gelang. Paul W. verpasste nach einem Konter den Abschluss, Levi drückte einen Eckball aus kurzer Distanz über das Tor. Und Thalkirchen spielte weiter schnörkellos nach vorne. Zum neuerlichen Führungstreffer bedurfte es aber dennoch der tatkräftigen Hilfe der Teutonenabwehr. Quirin eilte einem langen Ball entgegen, im Laufduell mit dem Stürmer behielt er knapp die Oberhand, versäumte dann aber den klärenden Ball. Der Stürmer setzte sich schließlich an der Eckfahne gegen Max und Quirin durch und flankte nach innen. In der Mitte hätte Moritz Z. den Ball einfach nur wegköpfen brauchen, doch auch er versuchte die spielerische Lösung - mit fatalem Ergebnis. Kurz darauf schenkte der nicht immer neutrale Schiedsrichter den Gastgebern auch noch einen Elfmeter. Ausgleichende Gerechtigkeit, dass der Schütze beim Anlauf ins Stolpern geriet und den Ball nur an das Lattenkreuz säbelte. Das anschließende wilde Anrennen der Teutonen brachte dann aber kein Happy End mehr. Die wenigen Chancen wurden entweder leichtfertig vergeben oder der Thalkirchen-Keeper brachte noch eine Hand an den Ball oder der Schiedsrichter pfiff mitten im Eckball ab.

Fazit: heute kam vieles zusammen: ein rumpeliges Spielfeld mit Bolzplatzatmosphäre, ein spielstarker und aufopferungsvoll kämpfender Gegner, ein Schiedsrichter, der mehr Wert auf die Einhaltung der Coaching-Zone als auf die Einhaltung der Regeln legte, Pech im Abschluss (3x Aluminium) und – auch das muss gesagt sein – der ein oder andere Teutone, der heute nicht seinen besten Tag erwischte. So verdienten sich die Gastgeber einen knappen Heimsieg und fügten den Teutonen die erste Niederlage bei. In den beiden letzten Spielen gilt es also noch einmal  volle Konzentration zu halten, um die Meisterschaft nicht noch auf der Zielgerade zu verspielen!

 

Tore: Moritz Z., Eigentor

Assists: Max, Severin

Die Fakten

Aufstellung: Quirin K. 4, Moritz Z. 19, Milo H. (C) 2, Levi H. 10, Max J. 7, Paul B. 22, Paul W. 8.

Auswechselspieler: Severin B. 13, Maxi G. 9.

Schiedsrichter: n.A.

Die Bilder

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