FC Ludwigsvorstadt 4 - 8 FC Teutonia
  • 6.05. Leibchen
Samstag, 5. Mai 2018 bei Siegenburgerstraße
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Der Spielbericht

Zum Spitzenspiel am 4. Spieltag traf der Tabellenführer auf den ersten Verfolger. Beide Mannschaften hatten bis dahin alle Spiele souverän gewonnen und so erwartete die zuletzt so erfolgreichen Teutonen bei besten Bedingungen im Schatten des Audi-Doms ein echter Härtetest. Die Gastgeber aus der Ludwigsvorstadt zeigten auch, dass ihre bisherigen Saisonerfolge keine Zufallstreffer waren. In den Anfangsminuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit Chancen hüben und drüben. Die beste vereitelte Quirin, der gleich in der 3. Minuten voll gefordert wurde und die Prüfung bestand. Teutonia zeigte sich spielerisch wie gewohnt. Ruhig wurde von hinten herausgespielt und der Weg zum Tor gesucht. Doch der Führungstreffer gehörte dann doch eher in die Kategorie Zufall. Denn ein Ludwigsvorstädter Verteidiger agierte zu hastig als er Nils auf sich zustürmen sah, schoss den Ball letztlich blind nach vorne und traf Nils‘ Schienbein, von wo sich die Kugel per Bogenlampe über den verdutzten Torhüter der Gastgeber senkte. Glück gehört dazu, aber ohne den Einsatz von Nils wäre dieser Treffer nicht entstanden. Und unser Sturmtank hatte auch beim 2:0 nur eine Minuten später seine Füße im Spiel. Mit feinem Stangerlpass setzte er Paul B. in Szene, der alleine vor dem Torhüter die Ruhe behielt und einschob. Jetzt hatten die Teutonen Blut geleckt. Unermüdlich angetrieben von Severin kamen die Jungs jetzt immer besser ins Spiel. Levi veredelte die Drangphase in der 11. Minute mit dem 3:0, als er einen Pass aus der Abwehr abfing und abgeklärt vollendete. Die beruhigende Führung hielt jedoch nicht lange. Der auffallend starke Mittelstürmer der Gastgeber kam nämlich unbedrängt im Mittelfeld zum Schuss und ließ Quirin diesmal keine Chance. Anschließend wogte das Spiel hin und her, nach einem Ballverlust von Severin markierte der Ludwigsvorstädter Mittelstürmer den Anschlusstreffer. Und wie in der Vorwoche war es Quirin, der mit einer Sensationsparade das Team vor einem weiteren Rückschlag bewahrte. Diesmal boxte er mit den Fäusten eine Freistoßgranate des Mittelstürmers über die Latte und rettete den Vorsprung. Die Wende zugunsten der Teutonen in dieser sehr ausgeglichenen Phase des Spiels brachte letztlich Severin. Dieser setzte sich im Tempodribbling gegen seinen hartnäckigen Widersacher durch, sein Schuss prallte gegen den Pfosten, von dort jedoch Maxi G. vor die Füße, der zum 4:2 abstaubte. Und auch das 5:2 ging auf das Konto von Maxi. Milo spielte den Ball hinten schön raus zu Leo, der ging noch einige Meter und setzte dann zur Flanke an. Diese schien eigentlich zu hoch für jedermann, doch dann schraubte sich Air-Maxi nach oben, erwischte den Ball noch in Rücklage mit dem Kopf und dieser senkte sich unhaltbar über den Keeper ins Tor.

So ging es also mit einem beruhigenden 3-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff schienen die Kräfte der Gastgeber nun zu erlahmen, die ihr bis dahin durchaus gefälliges Spiel jetzt aufgrund des Dauerdrucks der Teutonen fast gar nicht mehr auf den Platz bekamen und wohl spätestens nach dem 6:2 durch Nils‘ Kopfball nach Ecke von Max auch den Glauben an eine Wende verloren. So hatten die Teutonen nun klare Vorteile und kamen in der 29. Minuten zum 7. Treffer. Leo hatte diesmal per Kopfball den Torhüter der Gastgeber zur Glanzparade gezwungen, doch Nils stand richtig und staubte ab. Vor dem Anschlusstreffer zum 7:3 (und später zum 8:4) vertändelte jeweils Moritz Z. den Ball, so dass der bereits erwähnte Mittelstürmer der Ludwigsvorstädter seine Treffer 3 und 4 erzielen konnte. Doch letztlich war das nur noch Ergebniskosmetik, nachdem Leo zwischenzeitlich per Abstauber nach feiner Einzelleistung von Paul W. auf 7:3 gestellt hatte und der hochverdiente Sieg der Teutonen in der zweiten Halbzeit nie mehr in Gefahr geriet.

Fazit: Auch die zweite echte Prüfung hintereinander bestand das Team bravourös. Der bis dahin ärgste Verfolger wurde letztlich souverän abgeschüttelt und auch in dieser Höhe verdient besiegt. Wenn die Konzentration auch in den kommenden Spielen hochgehalten wird, ist diese Saison definitiv die Meisterschaft drin!

Die Fakten

Aufstellung: Quirin K. 4, Milo H. (C) 2, Max J. (C) 7, Paul B. 22, Severin B. 13, Levi H. (C) 10, Nils H. 29.

Auswechselspieler: Moritz Z. 19, Maxi G. 9, Leo L. 11.

Schiedsrichter: n.A.

Die Bilder

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