TSV Poing 3 - 3 FC Teutonia
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Samstag, 11. Mai 2019 bei Sportanlage TSV Poing
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Der Spielbericht

Bei nasskaltem Wonnemonatswetter führte uns der Spielplan heute in den Münchner Speckgürtel zum ersten Duell in der Mannschaftshistorie gegen den TSV Poing. Diese standen in der Tabelle recht gut da, so dass die Teutonen nominell als Underdog in die Partie gingen. Und in dieser zeigte sich ein Klassenunterschied, jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. Letztlich spielten die Teutonen die Gastgeber an die Wand und diese konnten sich am Ende einzig bei ihrem Torwart für das äußert schmeichelhafte Unentschieden bedanken.
Doch von Anfang an:
Die Teutonen kamen gut sortiert aus der Riminipause und nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Die Gastgeber standen tief und versuchten es nahezu ausschließlich mit langen Bällen. Die Führung der Poinger fiel dann auch aus dem Nichts. Janis konnte einen Schuss nur mit dem Knie klären, den ersten Abpraller hielt er überragend, beim zweiten Nachschuss war er dann aber chancenlos. Immerhin gelang Ben im unmittelbaren Gegenzug der Ausgleich. Severin wurde durch Paul W. gut freigespielt, seinen Schuss wehrte der Poinger Torwart zur Seite ab, Ben stand richtig, brauchte aber ebenfalls drei Versuche, um den Ball aus 1 Meter über die Linie zu bugsieren. Das Spiel auf ein Tor setze sich auch im Anschluss fort, doch leider duplizierten sich erneut Ereignisse. Zweimal nämlich hatte Janis seinen Strafraum größer eingeschätzt als er war, zweimal gab es berechtigterweise Handspiel, zweimal knallte der Poinger den fälligen Freistoß humorlos in die Maschen. Die Teutonen ließen jedoch nur kurz die Köpfe hängen und hatten beim Anschlusstreffer endlich auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Paul W. prüfte den Torwart, der wehrte zur Seite ab, aber genau auf das Knie seines Mitspielers, so dass der Ball ins Tor hoppelte.
Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause. Aus dieser kamen die Poinger zwar besser heraus (Großchance knapp vorbei), doch dann wurde es endgültig ein Spiel auf ein Tor bzw. ein Spiel Teutonia gegen den Poinger Torwart. Paul W. scheiterte als erster an ihm, kurz danach sah Severin sich schon als Torschütze des Monats, doch irgendwie lenkte der Poinger die Pille an den Innenpfosten. Auch im 1:1 fand der Spielmacher seinen Meister und Maxis Schuss war eigentlich unhaltbar, doch auch hier brachte der Keeper noch seine Hand dazwischen – Unterkante Latte. Nachdem auch Ben im 1:1 gescheitert war, brach Paul W. endlich den Bann. Nach Leos Schuss bugsierte er den Abpraller irgendwie zum hochverdienten Ausgleich in die Maschen. Von der Poinger Offensive war übrigens nichts mehr zu sehen, die Spieler der Gastgeber waren nun auch im Wesentlichen mit Lamentieren beschäftigt, warfen sich bei nahezu jeder Berührung ins Gras und fühlten sich vom umsichtigen Schiedsrichter benachteiligt. Gut, dass dieser cool blieb und sich weder hiervon noch von teilweise deftigen Rufen der Poinger Trainer beirren ließ. Seinen einzigen Fehler beging der junge Mann nämlich, als er nicht bemerkte, dass ein eher harmloser Kopfball von Moritz vom Torwart erst hinter der Linie gefangen wurde. Als dann Paul W. kurze Zeit später auch den letzten Ball am Tor vorbeigesetzt hatte, endete das Spiel – angesichts des Spielverlaufs beinahe surreal – unentschieden. Schade für Teutonia, aber für den Friede am Seitenrand wohl besser so.

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